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"Öffnen für ein befreites Leben!"



Praxistipp: Eins mit mir sein...

Machmal sagt man: " ich bin eins mit mir" oder "ich bin uneins mit mir" oder "nicht eins mit mir". Im positiven Fall meinen wir damit, dass wir uns in unserer Mitte fühlen, im Reinen, dass wir aufgerichtet und klar sind. Im NLP (neuro-linguistisches-Programmieren) gibt es einen Satz: "ich fühle mich eins mir mir, wenn alle inneren Anteile, die zu einer bestimmten Aktion oder einem Wunsch gehören an einem Strang ziehen." Wir haben viele innere Anteile, die manchmal sogar gegenteiliges wollen. Dann sagen wir intuitiv: "ich fühle mich zerrissen". Es ist so, als würde ein Anteil mich wie mit einem Seil in die eine Richtung, ein anderer in die andere Richtung ziehen. Wir erleben uns handlungsunfähig und müde. Diese "Zieherei" in unterschiedliche Richtungen kostet enorm viel Kraft ohne weiterzukommen. Wie beimTauziehen!

Hierzu möchte ich einen meditative Übungsvorschlag empfehlen:

Wenn ich mich wieder eins mit mir fühlen möchte, ist ein möglicher Weg, die Aufmerksamkeit weg vom Außen nach Innen zu richten. Den inneren Anteilen oder Stimmen auf die Spur kommen. Meist sind es wiederstreitende Gefühle oder Gefühle, die ich nicht mag, die ich weg haben möchte. Ich kann mir bewusst werden, welche Gefühle da streiten oder welche ich nicht haben will. Dann stelle ich mir vor oder tue das wirklich, dass ich die Hände nach vorn ausbreite, sie zusammenbringe und wie eine Schale etwas von mir weghalte. In dieser Schale stelle ich mir die ungeliebten Gefühle vor. Falls es wiederstreitende Gefühle sind, führe ich die Hände etwas auseinander. In der linken Hand die einen, in der rechten die anderen Gefühle. Dann führe ich ganz langsam beide Hände vor mir in der Mitte zusammen. Und jetzt führe ich langsam beide Hände wie eine Schaufel zu meiner Brust, zu meinem Herzen, bis die Hände auf meiner Brust liegen. Diese Bewegung darf mehrere Minuten dauern. Ganz langsam. Jetzt stelle ich mir vor, wie diese Gefühle alle in meiner Brust / in meinem Herzen Platz haben. Alle dürfen sein, allen gebe ich die gleiche Berechtigung. Ich "befriede" mich selbst. Bin wieder eins mit mir selbst. Fühle wieder Frieden. Atme wieder durch. Alles darf in mir sein, alles hat wieder seinen Platz und Berechtigung. Schön!

Wie die meisten meditativen oder imaginativen Übungen empfielt sich, diese vielleicht einmal am Tag zu machen. Eine Zeit lang. Oft reichen schon 5 Minuten. Und es ist viel mehr Frieden da und Kraft. Eins sein...

Viel Erfolg damit! :-)

Haben Sie diese Tipps und Beschreibungen inspiriert? Gibt es noch Themen, die Sie für Sich klären und vertiefen möchten? Haben Sie noch Fragen dazu?
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ich werde Ihnen antworten und evtl. auch Frage und Antwort hier (natürlich anonym) veröffentlichen:

 
 
 
   

 

Herzlich Grüße von

anerkannter Lehrtherapeut/ Lehrtrainer


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